Zitate


Man muss schon nah am Abgrund stehen, um die Tiefe annähernd bemessen zu können.

 

Wenn man am Morgen die Sonne vom Himmel schielen sieht, glaubt man kaum, dass der gleiche Ort auch Ströme aus Regen vergießen kann.

 

Es ist schade, dass die meisten Menschen nicht empfinden, sondern nur glauben empfinden zu müssen, was sie empfinden sollen.

Vor Angst aus Stolpergefahr starr auf den Boden zu schauen, vermindert jedoch nicht das Risiko, gegen einen Baum zu laufen.

 

Reich ist, wer nichts weiß.

 

Auch der unangenehmste Besuch füllt einen Raum.

 

Die Größe eines Menschen wird gemessen anhand der Geschwindigkeit, um die sich die Erde nach dessen Ableben langsamer dreht.


In der Fantasie ist alles besser.


Der reinste Zustand ist der Tod, denn er ist bedingungslos, während dem Leben bereits der Tod inne wohnt.

 

Aus der Ferne kann man fast jedem Mensch etwas abgewinnen.

 

Das Alter bedingt nicht zwangsläufig Kenntnisse über das Leben, sondern vielmehr eine stupide fortwährende Reisebereitschaft hin zum Tod.

 

Liebe bedeutet die jenige Person zu finden deren menschliche Schwächen für das weitere Leben des Betroffenen am unauffälligsten zu sein scheinen.

 

Die gewöhnlichsten Menschen malen zu meist die außergwöhnlichste Farbenpracht was Lug und Betrug anbelangt.

 

Das gesprochene Wort ist immer die Wahrheit, erst die Handlung verwandelt es zu einer Lüge.

 

Es kann keine Freiheit in der Gesellschaft geben, nur eine Freiheit ohne Gesellschaft.

 

Wer heute schon Antwort auf die Frage von morgen weiß, der malt für wahr sein schönstes Selbstportrait.

 

Viele sind derart auf Ihren freien Individualismus fixiert, dass sie gar nicht bemerken wie jämmerlich gleich sie doch sind.

 

Eine Welle jagt die nächste. Rauschend fliehen sie über die See hinweg. Die Gischt schäumt bereits vor Wut, weil jegliche Flut die Dünen nie erreichen kann. Und trotzdem hört man noch immer ihre kraftvollen Schreie.

 

Anstatt die angeborene Krankheit Mensch zu bekämpfen, um den Gipfel der Klarheit zu erklimmen, fällt die Masse lieber freiweillig blind hinab in den Abgrund, weil die Höhenangst um ein vielfaches größer ist.

 

Menschen sagen was sie hören wollen, hören aber nicht auf das was sie sagen, darum sind Worte nur leerer Inhalt für sie.

 

Wenn jeder nach dem besseren Selbst im anderen streben würde, könnte man Vollkommenheit erlangen.

 

Alkohol ist der Nährboden der Unterhaltung, trotzdem sind sie allein meist aufschlussreicher.

 

Übermäßige Liebe zum Nächsten zeugt von Angst zum Ich.

 

Götter sind Fiktionen aus Idealen, die jedem teuer sind.

 

Wenn wir in Worte denken könnten, wäre der klügste Mensch kein Tor.